Das Lebensende ist ein Thema, das viele Menschen scheuen – und doch gehört es untrennbar zum Leben dazu. Genau diesem sensiblen Bereich widmet sich eine Informationsveranstaltung am 4. März um 19 Uhr im Kolpinghaus, Valeriestraße 10. Eingeladen wird von Herbert Felbermayer vom Verein Kolping und Angela Stöckl-Wolkerstorfer, Obfrau der Hospizbewegung Baden.
Im Mittelpunkt des Abends steht eine besondere Form der Daseinsvorsorge: die wertschätzende, würdevolle Begleitung von Menschen in ihrer letzten Lebensphase. „Es ist mir ein großes Anliegen, Ängste abzubauen und zu zeigen, dass Sterbebegleitung nichts Bedrohliches ist, sondern ein zutiefst menschlicher Akt der Nähe, des Zuhörens und des Daseins“, betont Angela Stöckl-Wolkerstorfer.
Dass diese Veranstaltung im Kolpinghaus stattfindet, ist bewusst gewählt. „Unsere Räumlichkeiten sind in Baden als Ort der Begegnung und des Miteinanders bekannt. Gerade deshalb sollen sie auch Raum für dieses wichtige Thema bieten“, erklärt Hausherr Herbert Felbermayer. Ein Raum, in dem Gespräche entstehen dürfen – offen, respektvoll und auf Augenhöhe.
Ein Impulsvortrag gibt Einblick in die vielfältigen Aufgaben der Hospizbewegung Baden. Vorgestellt werden sowohl die Einsatzbereiche von Haupt- und Ehrenamtlichen als auch die Bedeutung palliativer Versorgung: Begleitung, die schützt, trägt und Halt gibt – für Betroffene ebenso wie für ihre Angehörigen. Einfühlsam wird auch über die Sternenkinder-Gedenkstätte, die Begleitung trauernder Angehöriger und viele weitere Tätigkeitsfelder gesprochen, die zeigen, wie breit und lebensnah Hospizarbeit ist.
Der Eintritt ist frei.
Um Anmeldung wird bei Angela Stöckl-Wolkerstorfer unter Tel. 0676 9076838 gebeten.
