Ein Abend über Menschlichkeit am Lebensende

Mit der Hospizfahne „Übers Sterben zu reden, hat noch niemand umgebracht“ begrüßte das Team der Hospizbewegung Baden die Besucherinnen und Besucher des Informationsvortrags, für den Kolpingvereins-Obmann Herbert Felbermayer kürzlich die Räumlichkeiten im Kolpinghaus zur Verfügung stellte. Zahlreiche Interessierte folgten der Einladung und lauschten aufmerksam den Ausführungen von Obfrau Angela Stöckl-Wolkerstorfer sowie den ehren- und hauptamtlichen Mitarbeiterinnen.

Im Mittelpunkt des Abends stand eine besondere Form der Daseinsvorsorge: die wertschätzende und würdevolle Begleitung von Menschen in ihrer letzten Lebensphase. „Es ist mir ein großes Anliegen, Ängste abzubauen und zu zeigen, dass Sterbebegleitung nichts Bedrohliches ist, sondern ein zutiefst menschlicher Akt der Nähe, des Zuhörens und des Daseins“, betonte Angela Stöckl-Wolkerstorfer, die sich auch über den regen Austausch im Anschluss an die Veranstaltung freute.

Im Impulsvortrag wurden zudem Themen angesprochen, über die oft nur selten offen gesprochen wird. Neben der Palliativmedizin kamen auch sogenannte Sternenkinder sowie die vom Verein geschaffene Gedenkstätte am Stadtpfarrfriedhof zur Sprache.

Der Vortrag war geprägt von großer Wertschätzung und berührenden Momenten – ein Abend, an dem sich nicht nur die Referentinnen öffneten, sondern auch viele der Anwesenden ihre Gedanken und Erfahrungen teilten. Darüber hinaus wurden die Flohmarktinitiative vorgestellt, die zu den wohl größten ihrer Art im Stadtgebiet gehört.

Im Bild die Obfrau der Hospizbewegung Baden Angela Stöckl-Wolkerstorfer mit ihrer Stellvertreterin Andrea Klune, den Hauptamtskoordinatorin Alexandra Staiger und ihre Stellvertreterin Brigitte Freismuth, Ehrenamtskoordinatorin Alice Falb und ihre Stellvertreterin Angela Lang sowie Gerhard Binder als ehrenamtlicher Mitarbeiter.

Fotos: Mag. Otto Wolkerstorfer

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