Unsere Angebote übersichtlich auf einer Seite zusammengefasst.

Palliativbetreuung

Palliativbetreuung

Das Mobile Palliativteam Baden betreut den gesamten Bezirk Baden.

In Zusammenarbeit mit Hausärzten, Hauskrankenpflege, stationären Einrichtungen und den mobilen Hospizteams der Region bieten wir:

  • Beratung für Menschen und deren Angehörige, die mit einer lebensbedrohenden Krankheit konfrontiert sind, im Hinblick auf die Erhaltung der höchstmöglichen Lebensqualität.
  • Linderung von belastenden Symptomen und Begleiterscheinungen wie Schmerzen, Erbrechen und Übelkeit, Atemnot …
  • Hilfe bei der Gestaltung dieser schwierigen Lebensphase
  • Vernetzung in komplexen Betreuungssituationen: Organisation mobiler Dienste und Betreuung zu Hause; Brücken zu Palliativstationen, stationären Hospizeinrichtungen und Pflegeheimen
  • Hilfe bei und Beschleunigung von Pflegegeldverfahren, chefärztlichen Bewilligungen und Genehmigungen
  • Einschulung auf pflegerische und therapeutische Techniken
  • Erstellung von „terminal care“ Planung und Notfallplänen
  • Begleitung Angehöriger über den Tod der Patienten hinaus

NEU ab 2016 – TIPPS und TRICKS für pflegende Angehörige

Die Beratung findet durch diplomierte Gesundheits- u. Krankenpflegerinnen mit diversen Zusatzqualifikationen statt und ist kostenlos.

° Informationen über Pflegemöglichkeiten (Hauskrankenpflege, 24h Pflege, Pflegehotline, ..)

° Inkontinenzversorgung, Verbände, Heilbedarf

° Pflegegeldantrag, Pflegefreistellung, Hospizkarenz

° Lagerungsmöglichkeiten (Hilfsmittel, praktische Übungen)

° Einreibungen, Aromaöle

° Diverse Prophylaxen (Atmung, Dekubitus, Thrombose, …)

° Diverse aktuelle Probleme (Essen/Trinken, Wundliegen, Mundpflege, ..)

TERMINE Pflegeberatung 2016

14.12.2016

TERMINE Pflegeberatung 2017

11.01.2017, 08.02.2017, 08.03.2017, 12.04.2017, 10.05.2017, 14.06.2017, 12.07.2017, 09.08.2017, 13.09.2017, 11.10.2017, 08.11.2017, 13.12.2017

Wann: jeden zweiten Mittwoch im Monat von 18:00 – 19:30 Uhr

Wo: Büro der Hospizbewegung Baden, Mühlgasse 74, 2500 Baden

Wie: Anmeldung unter 0676/964 84 88.

Hospizbegleitung

Hospizbegleitung

Wir bieten Begleitung von schwerkranken und sterbenden Menschen

  • zu Hause und in stationären Einrichtungen
  • solange es gewünscht wird
  • ungeachtet ihrer Herkunft und Religion

Hospizbegleiter sind für die gesamte Familie da und damit Ansprechpartner für alle Fragen und Sorgen, die in der Zeit einer schweren Erkrankung entstehen.

Für die Betroffenen selbst bedeutet der Besuch der HospizbegleiterIn eine willkommene Abwechslung im Krankenalltag. Die Ehrenamtlichen schenken Zeit, um über Ängste und Sorgen zu sprechen, um spazieren zu gehen, zu singen, um vorzulesen, miteinander zu schweigen, kleine Besorgungen zu erledigen, Briefe zu schreiben, um Sitzwache zuhalten und um miteinander zu lachen – um einige Augenblicke Unbeschwertheit zu erleben.

Hospizbegleiter sind auch für pflegende Angehörige da. Durch die Hospizbetreuung besteht für sie die Möglichkeit, das Haus zu verlassen und die Patientin/den Patienten für ein paar Stunden gut betreut zu wissen.
Familien und Freunde schwerkranker Menschen werden in der Zeit des Abschiednehmens unterstützt und in ihrer Trauer auch über den Tod hinaus begleitet.

Alle ehrenamtlichen Mitarbeiter haben eine mehrwöchige Ausbildung in Lebens-, Sterbe- und Trauerbegleitung absolviert, bilden sich laufend weiter und stehen unter Supervision.

Hospiz macht Schule

Hospiz macht Schule

Gerade Kinder sollen so früh wie möglich einen offenen Umgang mit dem Thema Krankheit, Behinderung, Alter und Tod erfahren. Leiden, Sterben und Trauer gehören unweigerlich zum Leben, werden aber oft verdrängt und im Alltag kaum beachtet.

Das Projekt „Hospiz macht Schule“, das seit Herbst 2010 niederösterreichweit kostenlos ab der dritten Schulstufe angeboten wird, hilft Kindern und Jugendlichen, Sterben und Trauer als wichtigen Teil des Lebens zu begreifen und anzunehmen.

Während mehrerer Projekttage (evtl. mit einer Exkursion) werden diese Themen gemeinsam mit den Kindern erarbeitet und aufbereitet.
Sollten Sie, Ihr Kind bzw. dessen Lehrer Interesse am Projekt „Hospiz macht Schule“ haben, kontaktieren Sie uns gerne für weitere Informationen:

Martina Meissner
Ehrenamtliche Hospizbegleiterin
HMS-Moderatorin
Tel: 0664/273 21 48
team@hospiz-baden.at oder p.meissner@kabsi.at

Schulprojekte 2016

Wir bedanken uns bei Frau Mag. Regina Salamon für den zur Verfügung gestellten Bericht anlässlich des Workshops „Hospiz Macht Schule“ am 27. und 28.01.2016 in der Klasse 4EW des Bundesrealgymnasium Bad Vöslau – Gainfarn! 

Sterben und Tod in der Schule thematisieren? Wozu? Es ist doch niemand gestorben? Stimmt, glücklicherweise hatten wir keinen Sterbefall an unserer Schule als Anlass für den zweitägigen Workshop, den die beiden ausgebildeten Hospizbegleiterinnen Martina Meissner und Monika Schreiber leiteten. Statt diese schwierigen und in unserer Gesellschaft sonst weitgehend an den Rand gedrängten Themen weiterhin zu verdrängen, sollten Schülerinnen und Schüler sich damit auseinandersetzen, um in Trauersituationen, die genauso zu unserem Leben gehören wie heitere, nicht überfordert zu sein. Der Umgang mit Trauer, Krankheit und Abschied stand also im Zentrum der beiden Tage vor den Semesterferien.

Bei der Gestaltung gaben sich die beiden Moderatorinnen große Mühe. Gemeinsame Gesprächsrunden im Sesselkreis wechselten sich mit kurzen Filmen, Informationen, Einzel- und Gruppenaufgaben ab. Wir überlegten uns beispielsweise passende Begriffe zu den Buchstaben des Wortes „Hospiz“, „packten“ einen eigenen Koffer für unsere letzte Reise und gestalteten Grabkerzen. Außerdem erzählten uns Monika und Martina von der Entstehung und den Zielen der Hospizbewegung und von ihrer eigenen Arbeit und ihren Erfahrungen in den Hospizvereinen Baden bzw. Mödling. Sie brachten viel Anschauungsmaterial mit, so war auf einem Tisch eine halbe Bibliothek mit Büchern zum Workshopthema aufgestellt, die man sich in den Pausen anschauen konnte.

Ein Höhepunkt war am Donnerstag die Exkursion zum Krematorium in Bad Vöslau, wo uns der Bestatter Herr Lagrange weitere interessante Informationen rund um die Kremation gab und unsere Fragen beantwortete. Bei der abschließenden Feedbackrunde zurück im Klassenzimmer gaben jedoch einige Schülerinnen und Schüler der 4E zu, sich in der lauten Verabschiedungshalle wegen der sich in Betrieb befindlichen Anlage nicht ganz wohl gefühlt zu haben…

Insgesamt waren wir den beiden sehr engagierten und warmherzigen Damen, die es uns ermöglichten, sich in einer angenehmen Atmosphäre mit diesen sensiblen Lebensthemen auseinanderzusetzen, sehr dankbar für die zwei doch ganz anderen Schultage. Besonders hoch angerechnet wurde ihnen übrigens die kulinarische Versorgung durch Kipferl und Kekse!

Mag. Regina Salamon

Schulprojekte 2015

Koordinatorin:  EA Martina Meissner Mit im Team: Christine Gasser, Christine Josefy, Maria Fuchs, Doris Hartner,Helga Eichwalder-Gabler; Zusammenarbeit mit Monika Schreiber  (Verein Hospiz Mödling)

Insgesamt wurde im Jahr 2015 mit 292 Kindern und Jugendlichen zu den Themen Abschied, Tod und Trauer gearbeitet.

Die ModeratorInnen waren120 Stunden in den Volks- und Neuen Mittelschulen.

Die Vorbereitungszeit ist aufwändig, sodass sich die ModeratorInnen 659 Stunden dem Projekt widmeten und 2.782 km gefahren sind.

Die Volkschule Kottingbrunn – Klasse 4 c Lehrerin Silvia Malek – berichtet:

„Unser 2-tägiges Projekt  war etwas ganz Außergewöhnliches. Wir konnten uns die Zeit nehmen, um über unsere Gefühle und Erfahrungen in besonderen Lebenssituationen wie Abschied nehmen, Trauer, Krankheit und unsere eigenen Bedürfnisse zu sprechen. Geschichten, ein Puppentheater, Bücher sowie ein Zeichentrickfilm und verschiedene Aktivitäten (Gefühleuhr basteln, Kerzen bemalen) brachten uns diese Themen in vielfältiger Weise näher. Abschließend besuchten wir noch die Aufbahrungshalle und den Friedhof in Kottingbrunn, wo wir zusätzliche interessante Informationen aus erster Hand vom Bestatter Herrn Lagrange erhielten.

Ein großes Dankeschön an Martina und Monika vom Hospiz-Team für Ihre Mühe und die mit viel Herz gestalteten Stunden.“

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Die Volkschule Maria Enzersdorf VS Altort – berichtet:

“ Schon zum wiederholten Male fand an der VS Schulplatz das Projekt „Hospiz  macht Schule“ statt. Diesmal nahmen die Klassen 3a und 3 b daran teil. An zwei Vormittagen arbeiteten zwei ehrenamtliche Mitarbeiterinnen des Hospizvereins Mödling und Baden mit den Kindern und ihren Lehrerinnen zum Thema Abschied, Krankheit, Sterben und Trauer.

Mit Geschichten, Handpuppenspiel, Film und verschiedenen kreativen Methoden wurden den Schülerinnen gezeigt, wie man mit traurigen Ereignissen gut umgehen kann.

Auch ein Besuch des Friedhofs Maria Enzersdorf stand am Programm. Die Kinder erfuhren einiges über die verschiedenen Arten der Bestattung, besichtigten die Aufbahrungshalle und stellten viel Fragen. Zurück in der Schule konnten sie ihren Gefühlen beim Gestalten von Kerzen Raum geben. Ein Büchertisch mit Literatur zum Thema stand den Kindern während des gesamten Projektes zur Verfügung.

Es wurde sehr achtsam, intensiv und wertschätzend miteinander gearbeitet. Durch das Projekt wurde ein gegenseitiger Austausch möglich und ein gemeinsames Nachdenken über Leben und Sterben, Lachen und Weinen angeregt. Diese zwei besonderen Vormittage werden noch länger nachwirken.“

Schulprojekte 2014

Neu im Team von HOSPIZ macht Schule:  Christine Gasser, Christine Josefy, Maria Fuchs, Doris Hartner, Helga Eichwalder-Gabler

Insgesamt wurden mit 378 Kindern und Jugendlichen zu den Themen Abschied,Tod und Trauer gearbeitet.
Die ModeratorInnen waren 177 Stunden in den Volks- und Neuen Mittelschulen.
Die Vorbereitungszeit ist sehr aufwändig und benötigte zusätzliche
1.041 Stunden (Gesamtzeit im Jahr 2014 für das Projekt 1.218 Stunden).

Schulprojekte 2013

15./18. Februar 2013: VS Kottingbrunn 11./12. April: NMS Brunn/Gebirge 28./29. Mai: SPZ Hermann Gmeiner Schule Hinterbrühl 5./6. September: NMS Traiskirchen 7./8. November: VS Brunn
Zusätzliche Projekte/Betreuungen:
13. Mai: Informationen bzgl. HmS an der Volksschule Kottingbrunn im Rahmen einer großen Lehrerkonferenz 25. Mai: Betreuung einer Firmgruppe in Sooss mit HmS – Methoden 4. Juni: Betreuung von Studenten im Verein Hospiz Mödling mit HmS 8. Juni: HmS – Projekt in der Pädagogischen Hochschule Baden

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Trauerbegleitung

Trauerbegleitung

Sie haben vor einiger Zeit einen nahestehenden Menschen verloren?

Die Hospizbewegung Baden bietet für Trauernde die Möglichkeit, sich in offenen Gesprächsrunden auszutauschen und über Sorgen und Gefühle zu sprechen.

Zielgruppen sind trauernde Menschen nach Partnerverlust, junge Erwachsene nach Verlust eines Elternteils, Angehörige nach Suizid, Eltern, die ein Kind betrauern.

Gerne informieren wir Sie vorher telefonisch oder bei einem Erstgespräch und stehen für Ihre Fragen zur Verfügung!

Kontaktieren Sie uns unverbindlich unter Tel. 02252/22866 – wir freuen uns auf Ihren Anruf!

Termine 2017

09. Jänner 2017, 06. Februar 2017, 15. März 2017, 24. April 2017, 29. Mai 2017, 28. Juni 2017, JULI entfällt, 28. August 2017, 02. Oktober 2017, 06. November 2017, 06. Dezember 2017.

Eine Anmeldung ist unbedingt erforderlich.

Diese Begegnungen finden in den Räumlichkeiten der Hospizbewegung Baden, Mühlgasse 74, jeweils von 18:00 – 20:00 Uhr statt.

Begleitet werden die Abende von ehrenamtlichen Hospizmitarbeiterinnen.

Trauer ist eine normale Reaktion auf einen bedeutenden Verlust, der den Menschen in seiner Ganzheit betrifft. Trauer ist ein aktiver Anpassungsprozess an eine neue Lebenssituation.

Trauer ist ein natürlicher Vorgang, der neben großer Belastung auch positive Erfahrungen zulässt. Trauer dauert länger und fühlt sich intensiver an, als allgemein angenommen wird.

Wir helfen gerne bei der Beratung und Begleitung von Familien mit Kindern, die einen Elternteil oder eine nahe Bezugsperson verloren haben, trauernden Eltern und Geschwisterkindern, Angehörigen und engen Freunden von Verstorbenen. Wir vernetzen mit Trauergruppen, niedergelassenen Therapeuten und bereits vorhandenen Angeboten.

„Anfangs wollt ich fast verzagen, und ich glaubt, ich trüg es nie. Und ich hab es doch getragen, aber fragt mich nur nicht wie.“ (Heinrich Heine)